Interessengemeinschaft gestohlene Kinder der DDR e.V.

Betroffene von Zwangsadoptionen und Säuglingstod / Kindestod der ehemaligen DDR suchen Ihre Kinder

Willkommen auf unserer Webseite

 Die Interessengemeinschaft gestohlene Kinder der DDR ist ein Zusammenschluss von Betroffenen von Zwangsadoption oder vorgetäuschtem Säuglings- bzw. Kindestod in der ehemaligen DDR sowie deren Angehörigen und Unterstützern.
Wir fordern die vollständige und umfassende Aufklärung aller relevanten Fälle sowie die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für Betroffene. 

Mit der Übergabe einer Petition am 05.04.2018 im Deutschen Bundestag haben wir unsere Forderungen manifestiert. Alle weiteren Informationen zur Petitionsübergabe und zum Inhalt der Petition finden sie hier auf unserer Internetseite. (Siehe: Die Petition) 
























Großer Erfolg für die Interessengemeinschaft gestohlene Kinder der DDR e.V. :

WIR haben oft gegen Windmühlen gekämpft, aber nie aufgegeben!

Gestern erhielt ich ein Schreiben des Petitionsausschuss und habe heute ,unzählige Telefonate geführt.

Der Kampf seit 2013 und die Ausarbeitung der Petition ( Frank Schumann ) die unzählige Telefonate/ Veranstaltung und Gespräche haben etwas erreicht, was Geschichte schreibt.

Das zweitbeste Ergebnis einer Petition!

Mit liegt der GESAMTE Inhalt des Beschlusses des Petitionsausschuss vor.

Auch das Thema, Säuglingstod ist mit berücksichtigt .

Was ein wilder Haufen, wenn man geschlossen vorgeht erreichen kann ,hätten wir uns nicht gewagt zu erhoffen.

In ca 6 Wochen erhalte ich die Antwort der Bundesregierung zum Beschluss des Petitionsausschuss.

Ich sage Danke an alle Beteiligten.

Jetzt heißt es ,weiter geht's...... auf zur Justizministerin!

Aufarbeitung von Zwangsadoptionen in der DDR

Petitionen/Ausschuss - 23.06.2021 (hib 827/2021)

Berlin: Der Petitionsausschuss setzt sich für die umfassende Aufarbeitung von Zwangsadoption und ungeklärtem Säuglingstod beziehungsweise Kindesentzug in der DDR ein. In der Sitzung am Mittwochmorgen beschloss der Ausschuss einstimmig, eine dahingehende Petition mit dem zweithöchsten Votum „zur Erwägung“ an die Bundesregierung zu überweisen sowie sie den Fraktionen des Bundestags zur Kenntnis zu geben.

Nach Ansicht der Petenten ist die Aufarbeitung von Zwangsadoption und ungeklärtem Säuglingstod in der DDR „bis heute nicht umfassend und vollständig erfolgt“. Die betroffenen leiblichen Eltern würden noch immer nach Antworten suchen, schreiben die Petenten. Sie fordern unter anderem die Schaffung von Rahmenbedingungen, die es ermöglichten, eine neutralen und rechtsstaatlichen Grundsätzen folgende Aufklärung zu betreiben. Dazu bedürfe es der Einrichtung einer unabhängigen Clearingstelle mit umfassenden Ermittlungsrechten.

Außerdem müssten die Aufbewahrungsfristen aller relevanten Informationen auf mindestens einhundert Jahre verlängert werden. Die Digitalisierung sowie die zentrale Aufbewahrung dieser Dokumente müssten bei einer zentralen noch festzulegenden Stelle erfolgen, fordern die Petenten. Sie plädieren außerdem für die Einrichtung und Ausstattung eines Fonds „Aufklärung Säuglingstod und Zwangsadoption DDR“ zur Sicherstellung der Finanzierung aller im Zusammenhang mit der vollständigen Aufklärung entstehenden Aufwendungen und Kosten. In der Petition wird des Weiteren die Einrichtung und Finanzierung von regional zuständigen hauptamtlichen Familienbetreuungscentern zur umfassenden Betreuung Betroffener insbesondere zur Unterstützung und Begleitung beim Wiederherstellen familiärer Beziehungen zwischen adoptierten Kindern und leiblichen Eltern sowie den Adoptions-Eltern gefordert.

Zu dem Thema habe der Petitionsausschuss schon im Juni 2018 eine Expertenanhörung durchgeführt, heißt es in der Begründung zu der Beschlussempfehlung. Dabei sei unter anderem herausgearbeitet worden, dass Aktenbestände aus verschiedenen Lebensbereichen von Bedeutung sind. Zur Sicherung des Aktenbestands habe sich der Petitionsausschuss an die Ministerpräsidentin und die Ministerpräsidenten der neuen Bundesländer und an den Regierenden Bürgermeister von Berlin gewendet und gebeten, sich für den Erhalt der in ihrem Land vorhandenen entsprechenden Aktenbestände einzusetzen.

Bereits im Januar 2017 habe das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) mit einer Machbarkeitsstudie zu „Dimensionen und wissenschaftliche Nachprüfbarkeit politischer Motivation in DDR-Adoptionsverfahren, 1966-1990“ beauftragt, heißt es weiter. Diese sei im Februar 2018 abgeschlossen worden. Der Bundestag habe schließlich im Juni 2019 die Anfertigung einer Hauptstudie und die Einleitung mehrerer Maßnahmen zur Aufarbeitung von politisch motivierten Zwangsadoptionen in der ehemaligen DDR gefordert (19/11091). „Der Petitionsausschuss schließt sich dieser Aufforderung an und begrüßt die Anfertigung der auf der Vorstudie aufbauenden Hauptstudie zu politisch motivierten Zwangsadoptionen in der DDR“, schreiben die Abgeordneten.

Herausgeber

Deutscher Bundestag, Parlamentsnachrichten

Verantwortlich: N.N.Redaktion: Alexander Heinrich (V.i.S.d.P.), Claudia Heine, Claus Peter Kosfeld, Hans-Jürgen Leersch, Johanna Metz, Kristina Pezzei, Sören Christian Reimer, Helmut Stoltenberg, Alexander Weinlein


Des weiteren erwartet sie auf unserer Internetseite: 

 

Am 06.07.2018 haben wir offiziell die erste regionale Anlaufstelle für Betroffene von DDR Unrecht wegen Zwangsadoption bzw. vorgetäuschtem Säuglings- oder Kindestod in Sachsen eröffnet.

 

Sie finden unser Büro unter folgender Adresse:

Interessengemeinschaft gestohlene Kinder der DDR
Zentrale Anlaufstelle

Andreas Laake
Bernhardstr. 1
04315 Leipzig

Tel.: 0176 20144406
Fax: 03429 3464131
E-Mail: info@iggkddr.de


 

Öffnungszeiten

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Mo., Di.  Montag, Dienstag:   09:00-12:00 Uhr
13:00-16:00 Uhr
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Do., Fr.  Donnerstag, Freitag:   09:00-12:00 Uhr
13:00-16:00 Uhr
Sa.  Samstag:   Geschlossen
So.  Sonntag:   Geschlossen


Schon bald ( geplant ist der 01.07.2021 ) wird unser Büro als Beratungs- und Clearingstelle des Freistaates Sachsen fungieren und mit zwei Mitarbeitern dauerhaft besetzt sein.
Die Anlaufstelle / Betroffenenberatung erfolgt weiterhin durch dafür eingeteilte Beauftragte des Vorstandes bei Bedarf aufgrund Ihrer schriftlichen Kontaktaufnahme nach Einzelterminabsprache.
Bitte benutzen Sie hierzu auch weiterhin unser Kontaktformular.

 

 



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